Arbeitskreis der osteologischen Landesverbände (AKOLVD)

 

Mit der im Jahr 2003 beschlossenen Schaffung der qualifizierenden Zusatzbezeichnung „Osteologe DVO“ wurde vom Dachverband Osteologie e.V. der Grundstein zu einer qualitativen Verbesserung der osteologischen Tätigkeit gelegt.

In Folge gründeten sich, zur Schaffung lokaler Plattformen, deutschlandweit regionale Landesverbände der Osteologen DVO. Diese beschlossen am 19.01.2008 in einem Arbeitskreis unter dem Dach des DVO e.V. zusammenzuarbeiten.

Mitglied im Arbeitskreis der osteologischen Landesverbände (AKOLVD) des DVO e.V. kann jeder interdisziplinär ausgerichtete Osteologische Landesverband werden. Stimmberechtig innerhalb des Arbeitskreises sind jedes Bundesland sowie der Vorstand des DVO. Der Arbeitskreis wählt alle zwei Jahre einen Vorsitzenden sowie einen Schriftführer.

Die Kernkompetenz des Arbeitskreises (AKOLVD) liegt in der Verbesserung der regionalen Versorgungssituation von Patienten mit osteologischen Erkrankungen.

Zentrales Projekt ist die Schaffung eines tri- nationalen Osteoporoseregisters (Deutschland- Österreich- Schweiz). Die Einrichtung eines Osteoporose-Registers auf der Basis einer verbindlich standardisierten Dokumentation ermöglicht eine aktuelle, Daten-basierte Erfassung der realen, regionalen Versorgungssituation.Es ist damit die fehlende Grundlage für eine effiziente und real-basierte Entwicklung von angemessenen Strategien für eine Optimierung der medizinischen Versorgung.

Der Arbeitskreis engagiert sich aber gleichermaßen in der Berufspolitik. Ausdruck dessen ist die Verabschiedung eines gemeinsamen Briefs „Praxisbesonderheit Osteoporose“ und die Bemühungen um ein einheitliches Vorgehen bei Verhandlungen zur integrierten Versorgung osteologischer Krankheitsbilder nach §140 ff SGBV und zu Versorgungsverträgen nach §73c SGBV.


Kontakt

 

Dipl-Med. Alexander Defér Vorsitzender AKOLVD

Großenhainer Str. 129 01129 Dresden

Tel: 0351-853380

Email: